Kontakt

NÖ Sozialpädagogisches Betreuungszentrum
Korneuburg

Stockerauer Straße 80, 2100 Korneuburg
T +43 (0)2262 72591
F +43 (0)2262 72591 774 199
E sbz.korneuburg@noebetreuungszentrum.at

Spezielle Angebote

Erlebnispädagogik als wichtiger pädagogischer Bestandteil

Psychotherapie

Psychotherapie ist die bewusste und geplante Behandlung psychosozialer oder psychosomatischer Erkrankungen, Verhaltensstörungen oder Leidenszuständen mit wissenschaftlich fundierten therapeutischen Methoden durch ausgebildete PsychotherapeutInnen.

Dieses Angebot wird nach klinisch-psychologischer Abklärung vom NÖ Sozialpädagogischen Betreuungszentrum Korneuburg eingeleitet und mit externen PsychotherapeutInnen durchgeführt. Therapiebegleitung findet durch die BezugsbetreuerInnen und die pädagogische Leitung statt. Generell werden nur externe TherapeutInnen zu Leistungen herangezogen.

Therapierichtungen
Von den 21 offiziell anerkannten Therapierichtungen werden derzeit folgende angeboten:

  • Systemische Familientherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Psychodrama
  • Existenzanalyse und Logotherapie

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Lernbetreuung

Lernbetreuung wird bei uns im Haus, neben der täglichen Lernzeit am Abend, auch individuell für die Kinder und Jugendlichen angeboten. Da die Bildungsinhalte der Berufsschule/Pflichtschule in den letzten Jahren eine massive Erweiterung erfahren haben, wurde eine interne und externe Förderschiene aufgebaut:

Intern: Angebot über ausgebildete BerufsschullehrerInnen zielgerichtet für die Vorbereitung zu Schularbeiten und/oder Prüfungen spezielle Lernnachhilfe zu erfahren. Diese Unterstützung ist vor allem für jene Lehrlinge wichtig, welche die Berufsschule außerhalb der Einrichtung besuchen und dadurch nicht den Vorzug eines erweiterten Unterrichtsangebotes genießen.
Extern: Angebote über das NÖ Hilfswerk, welches  kostenlos Lernnachhilfe durch ausgebildete LehrerInnen anbietet. Das Vereinbaren der Termine, die regelmäßige Teilnahme, die Arbeit in Diaden, … stellen für die Jugendlichen auch ein großes Lernfeld im lebenspraktischen Bereich dar.
Im Werkstättenbereich: Fachspezifische Zusatzangebote zur Festigung und Vertiefung durch die Lehrmeister.

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Freizeitgestaltung

Sinnvolle Freizeitgestaltung erhöht die Lebensqualität. Jugendliche sollen diese erleben, erfahren und als eigene Möglichkeit der Gestaltung annehmen lernen. Neben der Bereitschaft zur Aktivität wird in unserem Haus auch der Umgang mit freier Zeit im Sinne von "Zeit für mich gestalten" in den Vordergrund gerückt. Wir versuchen über unsere Angebote eine Ausgewogenheit zwischen Erholungsbedarf und Aktivität herzustellen und entsprechend dem Alter zunehmend mehr persönliche Freizeitgestaltung zu ermöglichen und zu fördern.

  • Spiel und Unterhaltung: Brettspiele, Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, 
  • Bewegung, Sport, Körpererfahrung: Sporthalle, Tennis, Fußball, Basketball, Fitnessraum, Schwimmen, Wandern, …
  • Naturerlebnis und Kulturerlebnis: Wintersportwoche, Paddeltouren, Radtouren, Theaterbesuch, Konzertbesuch, Museumsbesuch, …
  • Kreatives und musisches Gestalten: Angebote dazu gibt es in der „Kreativgruppe“, welche von einem Sozialpädagogen mit künstlerischen Wurzeln geleitet wird.
  • Feiern und Gestalten von Festen: Schulabschlussfest, Begegnungsfest, Weihnachtsfeier, Geburtstagsfeiern, …
  • Ruhe und Entspannung: ausruhen, Musik hören, … in geeigneten Räumlichkeiten.
  • Gemeinsame Urlaube, Reisen: Segeltörn, Badeurlaub am Meer, ...

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Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik ist ein Teil der Pädagogik, der sich dem gesamten Menschen widmet, seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele. Durch Bewegung im Freien gemeinsam mit anderen soll auch innerlich bei jungen Menschen etwas in Bewegung gesetzt werden. Wichtig ist, anschließend mit den Jugendlichen das Erlebte geistig und emotional aufzuarbeiten.

"Learning by doing"
Gerade diese Formen der Freizeitgestaltung fördern bei den Jugendlichen die Bildung der Fähigkeit, sich äußeren Einflüssen gegenüber zu öffnen, sich „inspirieren“ zu lassen. Outdoor-Aktivitäten bieten eine wichtige pädagogische Zusatzkomponente, welche aus der modernen Heimerziehung nicht mehr wegzudenken ist. Speziell in diesem Bereich der Erlebnispädagogik werden viele soziale und gruppendynamische Prozesse unbewusst durchlebt, bei denen die Jugendlichen fast immer darauf angewiesen sind, miteinander zu kooperieren. Der Einzelne ist auf das aktive Mitmachen des Anderen angewiesen.

Was es nicht sein soll: Bei Erlebnispädagogik und Outdoor-Aktivitäten geht es nicht um sportliche Leistungen, Überlebenstraining, Aktion um der Aktion willen, Patentlösungen und Allheilmittel, Idealisierung der Natur, Flucht aus der sozialen Realität.

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Elternarbeit

Die Arbeit mit den Eltern ist darauf ausgerichtet, die Akzeptanz und Unterstützung der Eltern für die jeweilige Erziehungsmaßnahme zu erreichen bzw. zu sichern, die Fähigkeit der bisher Erziehungsberechtigten zu fördern, ihre Rolle unter den veränderten Rahmenbedingungen anzunehmen, fortzuführen und gegebenenfalls wieder eigenständig wahrzunehmen.

Ziel ist die Förderung von Kompetenzen bei den Eltern und im Herkunftssystem 
In einem stetigen Austausch mit den Eltern sollen vorhandene Kompetenzen gestärkt und verbessert werden. Dazu bedarf es regelmäßiger Informationsgespräche, Einladung zu Festen und Veranstaltungen, Besprechung der Entwicklung der Jugendlichen, Besuche der Eltern in der Einrichtung, Information über alle relevanten Ereignisse. Vor allem die Verständigung über positive Entwicklungsschritte und Veränderungen schafft Basis für Vertrauen und gemeinsames Handeln. Schaffung von Verantwortungsbewusstsein, entgegengebrachter Respekt, intensiver Informationsaustausch und die größtmögliche Einbindung in das Erziehungsgeschehen sollen eine verantwortliche Beteiligung der Eltern bzw. des Herkunftssystems an der Erziehungsmaßnahme der Jugendlichen ermöglichen.

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